Beispiel (meine Haustechnik)

Heizung

Gasverbrauch, Stand 27.12.2023

Meine Gasheizung liefert mir zu jedem Zeitpunkt (online) den aktuellen Verbrauch und die Historie. Das Bild zeigt die monatliche Auflösung, beginnend im letzten Dez. 2022 als Statistik der letzten 12 Monate
(Dez. 22 bis Nov23.). Gesamt wurden nur für die Heizung 7996 kWh Gas verbraucht.
Der WW, Warmwasser Gas Verbrauch ist 0, da für WW jetzt eine separate Wärmepumpe installiert ist.
Im Dez.23 wurden bis zum 27.12. aktuell 1481kWh Gas  verbraucht, bis zum 31.Dez. werden es ca. 1650kWh gegenüber 1806kWh im Dez.22.












Heizung

Gasverbrauch, Veränderung 2021-2023

Die Wärmepumpe für WW, Warmwasser wurde im Mai 2022 eingebaut.
Somit sieht man in 2021 noch den früheren Verbrauch von 3350kWh Gas für WW und 12379kWh Gas für Heizung, gesamt 15729kWh.
In 2022 noch 1143kWh Gas für WW (bis Mai, Zirkulation bereits abgeschaltet) und 8428kWh Gas für Heizung, gesamt 9571kWh.
In 2023  ca. 7860kWh Gasverbrauch.

Das heißt, der Gesamt-Gasverbrauch hat sich gegenüber 2021 halbiert:

  • WW-WP
  • Nutzerverhalten, Vorlauftemp. runter
  • Nachjustierung der Heizkennlinien
  • saisonale Effekte (relativ milder Winter)

Investition für WW-WP ca. 1400€ (DIY)

Erfahrungen zur BWWP, Brauchwasser-WP


Die Wärmepumpe für WW wurde im Mai 2022 eingebaut

zuvor WW-Verbrauch (Gas)                       ca. 3350kWh

nach Abschaltung Zirkulationspumpe ca. 1700kWh

 (diese Werte stammen aus der Jahresauswertung der Gasheizung)


In diesem Zusammenhang noch ein Tipp für alle, die nicht ganz auf eine WW-Zirkulation verzichten wollen oder können: Mit einer smarten Steckdose und einem smarten Schalter z.B. am Frühstückstisch kann der Erste, der morgens Duschen möchte, 5min vorher die Zirkulationspumpe aktivieren. Dann ist das Wasser am Hahn sofort warm und diese Pumpe kann dann auch schon wieder abschalten.

Alle Nachfolgenden haben dann ohnehin sofort warmes Wasser und die Zirkulation wäre auch nach längerer Zapfpause immer nur für wenige Minuten erforderlich.


Die BWWP hat im Jahr 2023    800,8kWh Strom verbraucht

                                                 in 2024  712,3kWh


Das ergibt in 2024 einen Faktor von ca. 2,4

(nur als Anhaltspunkt für den Wirkungsgrad der WP, denn die Heizstatistik für das WW ist zwar ein plausibler Rechenwert, aber kein exakter Messwert)


Dank der PV wurden für die BWWP nur noch 200kWh Strom im Winter dazu gekauft, ca. 60€ (vorherige Gaskosten dafür ca. 136€)


Ob diese Verbrauchskostenreduzierung die Investitionskosten der BWWP von ca. 1300€ jemals kompensiert ist ein Rechenexempel, für das diese WP erst einmal ca. 20 Jahre laufen müsste.


Das war aber nicht der Grund für den Einbau, sondern dies war ein weiterer Schritt zur Gasverbrauchsreduzierung. Dazu gehört auch der weitere Vorteil, dass die Gasheizung seitdem von Ende April bis Anfang Okt. vollständig ausgeschaltet wird, d.h. kein Verbrauch, kein Verschleiß).


In den ersten 2 Jahren wurde die BWWP fast ausschließlich im WP-Modus betrieben (Spreizung 45-50 Grad). Monatlich erfolgte eine darüber hinausgehende Aufheizung auf 62 Grad mit dem eingebauten Heizstab.

Die WP war sehr simpel zeitgesteuert, startete jeden morgen um 10Uhr (im Sommer um 11Uhr) und wärmte das WW dann wieder auf 50 Grad auf. Dies dauerte ca. 2,5 h täglich bei 2 Personen, nach einem Wannenbad am Vortag wurden ca. 4h dafür benötigt.

Je nach WW-Nutzung im weiteren Tagesverlauf startete die WP dann noch einmal, sobald die 45 Grad wieder unterschritten wurden, bis sie abends um 20Uhr nach Zeitsignal ausgeschaltet hat. 


Ab 11Uhr kommt ganzjährig genügend Strom von der Dach-PV, gleichzeitig ist ein zusätzlicher Verbraucher zum Mittagspeak immer netzdienlich. Da bedarf es keiner weiteren Regelintelligenz.   


Im Jahr 2025 hatte ich dann mehr Zeit, um hier noch weiter zu optimieren. Die abendliche Nachheizung stellte sicher, dass bis Nachts genügend warmes Wasser vorgeheizt war. Von Okt. bis März ist dann allerdings nicht immer lange genug Sonne verfügbar und der Kellerakku wird gefordert.

Deshalb habe ich bei Anwesenheit mittags und PV-Überschuss mit dem Heizstab auf ca. 56 Grad weiter aufgeheizt. Dadurch wurde der obige Faktor zwar zu 1, aber dieser Mehrverbrauch hat lediglich meine Einspeisevergütung reduziert (8cent/kWh) und war zusätzlich netzdienlich.


Aufgrund dieser höheren Aufheizung des WWs schaltet die BWWP abends nicht noch einmal ein, so dass ich mit dem Kellerakku (6kWh) sicherer durch die Nacht komme und es ist nur noch eine Taktung pro Tag für die WP.

Allerdings war diese verdoppelte Spreizung auffällig schnell wieder abgekühlt. Die Rücklaufleitung wurde sehr warm, obwohl die Zirkulationspumpe ausgeschaltet blieb. Das war mir vorher nicht aufgefallen. Die höhere Temperatur in der WW-Leitung aus dem Keller nach oben hat offensichtlich den Kreislauf auch ohne Pumpe in Gang gesetzt oder verstärkt, so dass ich die Rücklaufleitung noch zusätzlich abgesperrt habe.


In der Auswertung steigt durch die höhere Aufheizung insgesamt der Jahresverbrauch der BWWP (d.h. der obige „Faktor“ verschlechtert sich weiter), das ist aber nur höherer Eigenverbrauch von Überschussstrom.


Nach diesen Erfahrungen werde ich das EMS, Energiemanagementsystem jetzt entsprechend einstellen, damit kein manueller Eingriff mehr für diese Optimierung erforderlich ist. Das könnte dann im Winter zu etwas weniger Fremdstrombezug führen, allerdings konkuriert dann bereits die BWWP mit dem E-Auto und der Heizung



 Zur Wirtschaftlichkeit dieser WW-Wärmepumpe
Mit den aktuellen Gas- und Strompreisen amortisiert sich diese Investition nicht.
Vorteile:

  • Reduzierung des Gasverbrauchs um 22%
  • Nutzung von Sonnenstrom Feb.-Okt.
  • Lufttrocknung und Kühlwirkung, die man im Haus ganzjährig zur Optimierung des Raumklimas nutzen kann, sofern  Umluftbetrieb im Keller möglich ist..

Nachteile:

  • Geräuschentwicklung im Aufstellraum, Laufzeit ca. 6h täglich bei 2 Personen

Erfahrungen zur BWWP, Brauchwasser-WP


Die Wärmepumpe für WW wurde im Mai 2022 eingebaut

zuvor WW-Verbrauch (Gas)                 ca. 3500kWh

nach Abschaltung Zirkulationspumpe ca. 1700kWh

 (diese Werte stammen aus der Jahresauswertung der Gasheizung)


In diesem Zusammenhang noch ein Tipp für alle, die nicht ganz auf eine Zirkulation verzichten wollen oder können: Mit einer smarten Steckdose und einem smarten Schalter z.B. am Frühstückstisch kann der Erste, der morgens Duschen möchte, 5min vorher die Zirkulationspumpe aktivieren. Dann ist das Wasser am Hahn sofort warm und diese Pumpe kann dann auch schon wieder abschalten.

Alle Nachfolgenden haben dann ohnehin sofort warmes Wasser und die Zirkulation wäre auch nach längerer Zapfpause immer nur für wenige Minuten erforderlich.


Die BWWP hat im Jahr 2023    800,8kWh Strom verbraucht

                                                 in 2024  712,3kWh


Das ergibt einen Faktor von ca. 2,4

(nur als Anhaltspunkt für den Wirkungsgrad der WP, denn die Heizstatistik für das WW ist zwar ein plausibler Rechenwert, aber kein exakter Messwert)


Dank der PV wurden für die BWWP nur noch 200kWh Strom im Winter dazu gekauft, ca. 60€ (vorherige Gaskosten dafür ca. 136€)


Ob diese Verbrauchskostenreduzierung die Investitionskosten der BWWP von ca. 1300€ jemals kompensiert ist ein Rechenexempel, für das diese WP erst einmal ca. 20 Jahre laufen müsste.


Das war aber nicht der Grund für den Einbau, sondern dies war ein weiterer Schritt zur Gasverbrauchsreduzierung. Dazu gehört auch der weitere Vorteil, dass die Gasheizung seitdem von Ende April bis Anfang Okt. vollständig ausgeschaltet wird, d.h. kein Verbrauch, kein Verschleiß).


In den ersten 2 Jahren wurde die BWWP fast ausschließlich im WP-Modus betrieben (Spreizung 45-50 Grad). Monatlich erfolgte eine darüber hinausgehende Aufheizung auf 62 Grad mit dem eingebauten Heizstab.

Die WP war sehr simpel zeitgesteuert, startete jeden morgen um 10Uhr (im Sommer um 11Uhr) und wärmte das WW dann wieder auf 50 Grad auf. Dies dauerte ca. 2,5 h täglich bei 2 Personen, nach einem Wannenbad am Vortag wurden ca. 4h dafür benötigt.

Je nach WW-Nutzung im weiteren Tagesverlauf startete die WP dann noch einmal, sobald die 45 Grad wieder unterschritten wurden, bis sie abends um 20Uhr nach Zeitsignal ausgeschaltet hat. 


Ab 11Uhr kommt ganzjährig genügend Strom von der Dach-PV, gleichzeitig ist ein zusätzlicher Verbraucher zum Mittagspeak immer netzdienlich. Da bedarf es keiner weiteren Regelintelligenz.   


Im Jahr 2025 hatte ich dann mehr Zeit, um hier noch weiter zu optimieren. Die abendliche Nachheizung stellte sicher, dass bis Nachts genügend warmes Wasser vorgeheizt war. Von Okt. bis März ist dann allerdings nicht immer lange genug Sonne verfügbar und der Kellerakku wird gefordert.

Deshalb habe ich bei Anwesenheit mittags und PV-Überschuss mit dem Heizstab auf ca. 56 Grad weiter aufgeheizt. Dadurch wurde der obige Faktor zwar zu 1, aber dieser Mehrverbrauch hat lediglich meine Einspeisevergütung reduziert (8cent/kWh) und war zusätzlich netzdienlich.


Aufgrund dieser höheren Aufheizung des WWs schaltet die BWWP abends nicht noch einmal ein, so dass ich mit dem Kellerakku (6kWh) sicherer durch die Nacht komme und es ist nur noch eine Taktung pro Tag für die WP.

Allerdings war diese verdoppelte Spreizung auffällig schnell wieder abgekühlt. Die Rücklaufleitung wurde sehr warm, obwohl die Zirkulationspumpe ausgeschaltet blieb. Das war mir vorher nicht aufgefallen. Die höhere Temperatur in der WW-Leitung aus dem Keller nach oben hat offensichtlich den Kreislauf auch ohne Pumpe in Gang gesetzt oder verstärkt, so dass ich die Rücklaufleitung noch zusätzlich abgesperrt habe.


In der Auswertung steigt durch die höhere Aufheizung insgesamt der Jahresverbrauch der BWWP (d.h. der obige „Faktor“ verschlechtert sich weiter), das ist aber nur höherer Eigenverbrauch von Überschussstrom.


Nach diesen Erfahrungen werde ich das EMS, Energiemanagementsystem jetzt entsprechend einstellen, damit kein manueller Eingriff mehr für diese Optimierung erforderlich ist. Das könnte dann im Winter zu etwas weniger Fremdstrombezug führen, allerdings konkuriert dann bereits die BWWP mit dem E-Auto und der Heizung



 Zur Wirtschaftlichkeit dieser WW-Wärmepumpe
Mit den aktuellen Gas- und Strompreisen amortisiert sich diese Investition nicht.
Vorteile:

  • Reduzierung des Gasverbrauchs um 22%
  • Nutzung von Sonnenstrom Feb.-Okt.
  • Lufttrocknung und Kühlwirkung, die man im Haus ganzjährig zur Optimierung des Raumklimas nutzen kann, sofern  Umluftbetrieb im Keller möglich ist..

Nachteile:

  • Geräuschentwicklung im Aufstellraum, Laufzeit ca. 6h täglich bei 2 Personen